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C3|DS Biochemie
Biochemische Abläufe in Creatures 3 und Docking Station
Toxine - Diagnose - Organschädigungen -> Knowledgebase

DS StingerpotToxine sind Giftstoffe, die von außen in den Körper hineingelangen und Erkrankungen hervorrufen. Viele dieser Giftstoffe werden in Creatures 3 und Docking Station über Bakterien verbreitet. Andere wiederum werden durch Insektenbisse/-stiche oder das Verspeisen giftiger Tierchen/Insekten/Pflanzen oder verdorbener Nahrung in den Körper eingeschleust oder beeinflussen den Organismus an bestimmten Orten.

Bakterien kommen im Prinzip überall vor, in großen Mengen jedoch im Dschungel-Terrarium von Creatures 3. Sie sind unsichtbar und können in ihrer Gefährlichkeit ebenso wie in ihren Auswirkungen auf Creatures mutieren. Ganz allgemein ist zu sagen, daß jede Bakterienart mit bis zu zwei Antigenen und Toxinen infizieren kann. Welten, die frei von Bakterien sind, bekommt man entweder durch Entfernen der Datei bacteria.cos aus dem Verzeichnis Bootstrap, oder mit dem CAOS-Befehl enum 2 32 23 kill targ next.
DS StingerGefährliche Insekten finden sich ebenfalls vorzugsweise im Dschungel-Terrarium; aber auch in Docking Station sind sie in Gestalt der Stingers vertreten. Verdorbene Nahrungsmittel (Karotten, Äpfel etc.) können überall herumliegen und enthalten Stoffe, die Unwohlsein oder Vergiftungen auslösen.

Giftstoffe haben ganz unterschiedliche Auswirkungen auf Organe und Körperfunktionen. Manche sind eher harmloser Natur, bauen sich allmählich wieder ab und hinterlassen keine bleibenden Schäden (z.B. Alkohol). Andere können zu dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen (z.B. Antigene). Wieder andere sind akut lebensbedrohlich für die Wesen (z.B. Zyanid, ATP Decoupler, Antigen 5).

Eine besondere Gruppe innerhalb der Toxine bilden die 8 Antigene (chem#82-89). Sie werden bei bakteriellen Infektionen im Körper freigesetzt und verursachen bleibende Organschädigungen. Korrespondierend dazu gibt es 8 Substanzen, die vom Immunsystem des Körpers in Reaktion auf die Anwesenheit von Antigenen und zu ihrer Abwehr gebildet werden, die sogn. Antikörper / Antibody (chem#102-109).
Obwohl die entsprechenden Antikörper bei der Abwehr von Infektionen im Körper also von selbst entstehen, ist es ratsam sie zusätzlich zu injizieren bzw. ihre Produktion durch Gaben von Vitamin C anzukurbeln; auf diese Weise lassen sich Antigene schneller beseitigen und Organschäden begrenzen (mehr dazu weiter unten). Das Immunsystem von Creatures arbeitet übrigens immer nur von Fall zu Fall. Eine dauerhafte Immunisierung gegen einmal abgewehrte Erreger findet nicht statt.

Welches Toxin wo vorkommt, bei welcher Spezies welche Auswirkungen hat und welche Gegen- und Heilmittel zur Therapie oder auch zur Vorbeugung (Prophylaxe) man ergreifen kann, entnehmt bitte der Toxintabelle.

Diagnose- und Therapieeinrichtungen

Bekanntlich ist gegen jedes Übel ein Kraut gewachsen, und so finden sich auch im Spiel Creatures3/DockingStation diverse Substanzen, die sich zur Therapie erkrankter Wesen eignen - man muß nur wissen welche. :-)
Um Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln, eignet sich in Creatures 3 die Medizinische Ausrüstung im Bereich der Brücke oder besser noch der Metaroom Infirmary von Lis Morris (-> Anleitung), weil einfacher zu bedienen. In Docking Station wird ein Agent zur Diagnose von Unregelmäßigkeiten und Krankheiten mit einer Erste-Hilfe Funktion mitgeliefert - Creature Care Kit/Hover Doc. Ergänzend dazu kann man die Funktion Health Check (Gesundheitskontrolle) im Workshop Raum verwenden. Wer Creatures 3 installiert hat, kann Infirmary auch für Docking Station verwenden. Die Verabreichung von Medizin und Heilmitteln bzw. das Entfernen von Giftstoffen aus dem Organismus eines Wesens ist auch per CAOS-Befehl möglich. Oder ihr nehmt das Tool Biochemistry Set für C3 und DS (erhältlich bei CreatureLabs/CDN), mit dem Ihr die chemischen Substanzen in den Wesen überwachen und gegebenenfalls auch injizieren könnt. Hiermit läßt sich auch der Grad von Organschädigungen diagnostizieren.

Organschädigungen - Verletzung und Heilung

Jedes "Organ" (Organe sind Reaktionsräume, in denen biochemische Abläufe stattfinden) besitzt zwei Arten von Lebenskraft: Kurzeit-Lebenskraft und Langzeit-Lebenskraft (short-term lifeforce, long-term lifeforce). Diese beiden Werte sind genetisch definiert.

Wenn nun ein Organ durch Anwesenheit eines Antigens/Toxins geschädigt wird (ein entsprechender Rezeptor im Organ entdeckt dies), dann wird das an die "Schadenszentrale" des Organs gemeldet (injury locus), worauf beide Arten der Lebenskraft abzunehmen beginnen, wobei die Kurzzeit-Lebenskraft sehr viel schneller weniger wird als die Langzeit-Lebenskraft. Ein anderer Rezeptor registriert gleich darauf, daß die körpereigene Heilsubstanz #94 Prostaglandin verfügbar ist; die Reparaturzentrale des Organs (repair rate locus) wird darüber und über die zur Verfügung stehende Menge informiert und ein Heilprozess setzt ein, bei dem nun die Kurzzeit-Lebenskraft stabilisiert und wieder aufgebaut wird.
Derweil schreitet jedoch der Verfall der Langzeit-Lebenskraft weiter fort, solange, bis der ansteigende Wert der Kurzzeitkraft sich mit dem abfallenden Wert der Langzeitkraft trifft und ein Stillstand des Verfalls eintritt. Die erlittene Schädigung am Organ läßt sich messen an der Differenz zwischen der Menge an Langzeit-Lebenskraft vor der "Verletzung" und der Menge nach der Heilung. Diese Schädigung ist irreversibel, also nicht wieder zu beheben. Daraus folgt: Je mehr "Verletzungen" (Infektionen etc.) ein Wesen erleidet, desto schwächer wird also mit der Zeit die Langzeit-Lebenskraft. Beim Wert 0 wird das Organ als tot eingestuft und alle Funktionen, für die es zuständig war, kommen zum Erliegen.

Das heißt nun, daß es von größter Bedeutung ist, wie schnell die Heilung einsetzt und wie schnell sie voranschreitet. Je mehr Prostaglandin zur Verfügung steht, desto schneller baut sich die Kurzzeit-Lebenskraft wieder auf, desto schneller wird der Verfall der Langzeit-Lebenskraft gestoppt, desto weniger Schaden am Organ entsteht. Die Heilung kann von außen durch Verabreichung entsprechender Gegenmittel forciert werden. Toxine können auf diese Weise schneller neutralisiert werden, so daß die Zeit der schädlichen Einwirkung auf die Lebenskraft abgekürzt und deren Verfall weniger gravierend ausfällt.

Vorwort

Leben

Energiegewinnung

Fortpflanzung

Triebe

Toxine


Chemikalienliste

Toxintabelle

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